Acht Erkenntnisse von der Schwarzmeerküste
Einer von vielen pittoresken Ausblicken entlang der türkischen Schwarzmeerküste. (Bild: Andrea Freiermuth)

Acht Erkenntnisse von der Schwarzmeerküste

1000 Kilometer, 24 Tage und acht Erkenntnisse von meiner E-Bike-Tour entlang der türkischen Schwarzmeerküste.

1. Die Küste vom Schwarzen Meer ist alles andere als flach.

Es gibt Strecken, auf denen auf 100 Kilometer mehr als 2500 Höhenmeter zu bewältigen sind.

2. Das schönste Stück der türkischen Schwarzmeerküste ist die rund 400 Kilometer lange Strecke zwischen Zonguldak und Sinop.

Es geht da zwar ständig rauf und runter, aber dafür sind die Ausblicke fantastisch und die Strasse meist sehr ruhig.

 

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3. Auch Autobahn kann sicher sein.

Der Sportstudent, der uns hier für ein paar Kilometer begleitet, meidet die Strassen im Hinterland, weil sie eng, kurvenreich und damit unübersichtlich sind. (Bild: Martin Bichsel)
Der Sportstudent, der uns hier für ein paar Kilometer begleitet, meidet die Strassen im Hinterland, weil sie eng, kurvenreich und damit unübersichtlich sind. (Bild: Martin Bichsel)

Am Schwarzen Meer fährt man bis auf das Teilstück zwischen Zonguldak und Sinop meist auf einer zweispurigen Schnellstrasse mit breitem Pannenstreifen. Oft gibt es da aber so wenig Verkehr, dass die meisten Autos mit viel Abstand auf der äussersten Spur überholen.

4. Das Schwarze Meer fährt man am besten im Uhrzeigersinn.

Dann nämlich ist man stets so nah wie möglich am Wasser und hat den besten Ausblick vom Fahrrad.

5. Die türkische Schwarzmeerküste geht auf für Soloradlerinnen.

Natürlich kann immer etwas passieren, aber nach meinen Erfahrungen ist das Risiko eines Übergriffs hier nicht grösser als etwa in Mitteleuropa. Auf meiner fünftägigen Solotour durfte ich wundervolle Menschen kennenlernen.

6. Ans Schwarze Meer kommt man auch ohne Flugzeug.

Selbstportrait mit Transbag: Fotograf Martin Bichsel auf seiner Anreise am Bahnhof Budapest. (Bild: Martin Bichsel)
Selbstportrait mit Transbag: Fotograf Martin Bichsel auf seiner Anreise am Bahnhof Budapest. (Bild: Martin Bichsel)

Mein Reisepartner Martin Bichsel ist mit dem Zug nach Istanbul gefahren und reist mit der Fähre ab Batumi via Odessa und weiter mit dem Zug zurück in die Schweiz.

7. Am Schwarzen Meer ist man als europäischer Tourist ein Exot.

Selfie mit Touristin: Wie so viele andere auch hat mich dieses Mädchen um ein Foto gebeten. (Bild: Andrea Freiermuth)
Selfie mit Touristin: Wie so viele andere auch hat mich dieses Mädchen um ein Foto gebeten. (Bild: Andrea Freiermuth)

Viele Küstenstädte setzen auf Tourismus und bieten eine entsprechende Infrastruktur. Die meisten Besucher stammen jedoch auf dem Inland oder dem arabischen Raum.

8. Wer einmal im türkischen Teil des Schwarzen Meers war, wird vor Scham im Boden versinken, wenn er zu Hause jemanden hört, der über Türken lästert.

Hier leben die gastfreundlichsten und liebeswürdigsten Menschen, die ich bisher kennengelernt habe.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Besten Dank für Ihren wundervollen Reisebericht. Schön, wenn man so viele, nette Leute kennen lernen darf. Weiterhin viel Spass un alles Gute!

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